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Haus der Stille
Die neugotische Christopheruskirche in Hamburg stand vor dem Aus. Pastorin Irmgard Nauck machte aus dem kleinen Gotteshaus vor zehn Jahren einen Ort für Meditation. Seitdem hat die "Kirche der Stille" wieder Zulauf und auch Kirchenferne und Atheisten als Besucher.
Räume der Stille einzurichten, liegt im Trend. Schulen und Universitäten zeigen damit, wie offen und "diversity"-tauglich sie sind. Wie das Beispiel der TU Dortmund zeigt, die ihren Raum im Januar schloss, kann so ein vermeintlich harmloser Raum schnell politisch werden.
Ambitioniert ist das Projekt gestartet: Einen multireligiösen Gebetsraum hat die Universität Frankfurt 2010 eröffnet. Einzigartig in der deutschen Hochschullandschaft. Das "Haus der Stille" soll für alle offen sein. Doch ist es das tatsächlich?
