Paulinum
Im Mai 1968 wurde die Universitätskirche St. Pauli in Leipzig gesprengt - auf Geheiß der DDR-Regierung. Dem Beschluss zum Wiederaufbau folgten jahrelange Querelen. Ob die geplante Mehrfachnutzung künftig reibungslos funktioniert, ist offen.
Neue Perspektiven und geistige Anregung soll das sogenannte Paulinum geben. Zu sehen in einer Spiegelung rechts  und links das City-Hochhaus.
Leipzig hat eine neue Kirche St. Pauli. Die Universität erhält damit ihr geistliches Zentrum zurück. Das Paulinum ist aber auch Aula und Konzertsaal. Der Bau wurde später fertig und teurer als erwartet.
Paulinum am Augustusplatz, der neue Campus der Uni Leipzig
Vor 45 Jahren ließ die SED-Führung in der DDR die Leipziger Paulinerkirche sprengen. Karin Wieckhorst fotografierte damals die Sprengung. Mit weichen Knien stand sie damals am Auslöser, die Bilder wurden zu einem kleinen Protest.
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